Devil's Swimmingpool

Der Sambesi-Fluss stürzt bei den Victoria-Wasserfällen über 100 Meter in die Tiefe. Genau dort, wo sich die Wassermassen in den Abgrund ergiessen, kann man baden ... wenn man sich getraut.

An der Grenze zwischen Zambia und Zimbabwe in Zentralafrika stürzt der Sambesi in einer Breite von 1708 Metern in die Tiefe. Die Victoria Falls, 1855 vom Entdecker David Livingstone nach der britischen Königin Victoria benannt, bilden den längsten einheitlich herabstürzenden Wasserfall der Erde.

Hier baden zu wollen grenzt an Wahnsinn. Doch während zwei Monaten im Jahr im September und im Dezember ist genau dies möglich. Im treffend benannten Devil's Swimming Pool können Badende bis an den Rand des Wasserfalls schwimmen die Mutigeren können gar über den Rand hinaus mehr als 100 Meter in die Tiefe blicken. Es gibt keine Absperrungen und gerade deshalb erfreut sich der Devil's Pool zunehmender Beliebtheit bei Extremsportlern und sogenannten radical tourists .


Die Einheimischen nennen den Wasserfall "Mosi-oa-Tunya", was soviel wie "Rauch, der donnert" bedeutet. In der Regenzeit fliessen hier rund 10'000'000 Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand. Der entstehende Sprühnebel der Wasserfälle, kann bis zu 400 Meter in die Höhe steigen, erzeugt in unmittelbarer Nähe einen üppigen Urwald.

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Die Einheimischen nennen den Wasserfall "Mosi-oa-Tunya", was soviel wie "Rauch, der donnert" bedeutet. In der Regenzeit fliessen hier rund 10'000'000 Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand. Der entstehende Sprühnebel der Wasserfälle, kann bis zu 400 Meter in die Höhe steigen, erzeugt in unmittelbarer Nähe einen üppigen Urwald.